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Ganz zum Schluss gab es noch drei Diplome

Sprintdistanz vom Samstag
Im Fuss-OL dominieren die Schweizer OL-Läufer praktisch seit der Geburt dieser Disziplin die internationale Szene. Nach der gestrigen Sprintdisziplin an der Ski-OL-EM, -JWOC und -EYOC  scheint sich diese Sprintaffinität der Herren Merz, Hertner, Müller,...nicht auf die Ski-OL-Läufer zu übertragen lassen.
Von Top-20-Resultaten zu sprechen, scheint mir bei Teilnehmerfeldern von 36 bis 52 Teilnehmern allerdings ein wenig vermessen. Für das beste Resultat zeichnete sich Laura Diener als 13. bei D20 für einmal keine Bündnerin verantwortlich.

 

Véronique platzierte sich auf Rang 15. knapp hinter der zwei Jahre jüngeren Konkurrentin und war somit noch in der vorderen Ranglistenhälfte klassiert.
Von den weiteren OLG Chur-Mitglieder kamen die Meisten ebenfalls knapp in die vordere Ranglistenhälfte: Die U17-Läufer Michelle Ruppenthal (20. von 36), Vivian Kleger (15. von 38) und Ladina Lechner und Carmen Strub (beide zeitgleich 19. von 41).

Staffel vom Sonntag
Nachdem bei den Damen Elite und bei den Juniorinnen in den vergangenen Jahren auch schon Diplomränge erlaufen wurden, erwartete man den Ausgang der heutigen Staffel mit viel Spannung. Tatsächlich reichte es ausser bei den H20 für alle Teams knapp zu einem Nationendiplom; und dies, obwohl sich kein Team in den ersten sechs Rängen klassieren konnte. Die Nordländer und die Russen scheinen einfach auf einem anderen Planeten zu laufen.

Und da sind wir doch wieder beim interessanten Thema "Leistungsdichte" im Ski-OL verglichen mit dem Fuss-OL...Stell dir vor an der Junioren-WM des Fuss-OLs würde ein 14-jähriger bei der H20-Staffel auf der Schlussstrecke eingesetzt werden und er würde dort sogar noch eine Minute gutmachen? So geschehen heute bei Lettland, wo die H20 ausserdem neben Christoph Meier mit dem 18-jährigen Lars Truttmann und dem 14-jährigen Nicola Müller bestückt war. Mit ihrem 10. Schlussrang (7. in der Nationenwertung) von 21 Teams, haben diese Jungs die Erwarungen -den Umständen entsprechend- sicher mehr als erfüllt. Aber ich hoffe, dass mir keiner widerspricht, wenn ich unke, dass die Anzahl Athleten in keinem Verhältnis zu einer Selektion für einen Fuss-OL-JWOC stehen.

Ebenfalls mit ungleichen Speeren kämpfte das D20-Team mit einer wiederum stark laufenden Véronique auf dem Start, ihrer drei Jahre jüngeren Schwester Michelle auf der zweiten Strecke und der 18-jährigen Laura Diener auf der dritten Strecke. So verloren die beiden jüngeren Athletinnen auf einer Siegerzeit von 22 Minuten mit je 5 Minuten überproportional viel auf ihrer Strecke.
Auch bei den Damen- und Herrenelite zeigt sich ein ähnliches Bild: Wer Mitglied des nationalen Ski-OL-Kaders ist, wird für eine WM, EM, JWOC oder EYOC selektioniert; aber um dort ganz vorne mitlaufen zu können, braucht es mehr als eine Portion Glück.

Klar, ein Diplom ist ein Diplom...aber macht es nicht einen Unterschied, ob das Feld aus 8 Nationenteams (Damenelite Ski-O EM 2013 Lettland) oder aus 18 Nationenteams (Damenelite Fuss-OL-EM 2012 Schweden) besteht? Noch eklatanter sind die Unterschiede, wenn man alle startenden Teams zählt (12 DE in Lettland, 26 DE in Schweden oder bei den Herrren Elite 14 Teams in Lettland zu 39 Teams in Schweden. Bei den Junioren H20 ein ähnliches Bild: 42 Staffelteams bzw.  36 Nationenteams waren 2012 an der Junioren-WM Fuss-OL in der Slowakei am Start. In Lettland waren es lediglich 23 Staffelteams mit 15 Nationen.
Nun genug der Statistik, immerhin können wir Churer uns rühmen, dass die gesamte Damen-Elite-Staffel aus unseren Club selektioniert wird. Nicht auszudenken, was die Schweizer Ski-OL-Szene ohne die OLG Chur wäre...

Rangliste und Karten Sprint

Rangliste und Karten Staffel

*ich hoffe, ich habe richtig gezählt!