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Casinoabend und viele spannende Trainings

Auch in der Lagermitte gab es viel Spannendes zu erleben. Elia Gartmann berichtet darüber:

Casino Abend am Dienstagabend

Nach langem Warten war es endlich so weit: Um 20:06 begann der legendäre Casino Abend auf dem Ferien-Campus in Aeschi, bei welchem ein ganzes OL Lager eingeladen war. Doch um die Halle betreten zu können, musste man zuerst bei den kritischen Türstehern vorbei und seinen Kleidungsstil vorstellen. Wer nicht vorbereitet ins Lager kam und keine schönen Accessoires dabei hatte, musste den Abend alleine draussen verbringen. Doch das passierte glücklicherweise nur einem so kleinen Teil, dass man sagen kann: Alle waren dabei.

Nach dem Einlass bekam jede Spielerin und jeder Spieler einen persönlichen Gewinn-Becher um seine Gewinn-Chips zu sammeln. Doch anfangs waren alle diese Becher so leer, wie die Getränke der Bar nach dem Abend. Denn neben den Spieltischen gab es in der Nebenhalle auch verschiedenste Lounges. Zum Beispiel die VIP-Bar für die Grauhaarigen und die U20 Bar, welche den Durst der Jugendlichen mit feinen Apfel-Ananas-Kirschen Drinks stillte. Das grosse Geschäft wurde jedoch in der Haupthalle gemacht, wo zahlreiche Spieltische standen. Diese wurden von verschiedensten Profi-Dealern betreut. Es gab alles von Poker über Watteblasen bis Roulette und Blackjack. Die Gewinne durfte man nicht unterschätzen, denn an den Tischen wurden nicht nur weisse Chips ausgezahlt, sondern auch Quittungen mit der Unterschrift des Tischbosses. Mit den Chips und den Quittungen konnte man sich in später Stunde an den Auszahlungstisch begeben und mit müden Augen der Casinoleitung zuschauen, wie sie die Chips und Quittungen in Elefantenstempel auf dem Lagercup-Bingo-Blatt verwandelten. Ein Gerücht welches erst am nächsten Tag aufkam, war dass gewisse Casinoleiter auch nach der Nachtruhe noch wach geblieben sind um mit der Südostschweiz einen Bericht über den Casino Abend zu schreiben. Doch wie gesagt, das ist und bleibt ein unaufgeklärtes Gerücht.

Der Mittwoch im OL-Lager: Grob-Fein-Trainings im Bruchwald und Hondricher Abend-OL

Zum Zmorgen des "Steinhaufen-Tages" sind natürlich alle pünktlich und ausgeschlafen erschienen und haben sich mit Brot, Müesli und heute sogar noch mit Rührei für den Wettkampftag gestärkt. Um noch einmal an den letzten Techniken zu schleifen, gab es ein Grob-Fein-Training im Bruchwald, einem steilen, grünen und steinigen Wald mit vielen Posten. Dies war das erste Training, bei welchem alle trocken geblieben sind. Denn nachdem tags zuvor alle die feinden Brat-Herdöpfel und den Fleischkäse aufgegessen haben, hatten wir einen perfekten Sonnentag am Mittwoch. Dieser wurde auch nach Training nicht getrübt, als alle auf der Wiese ihre "persönlich designten Sandwiches" und die feinen Spitzbueben von Casinoleiterin und Geburtstagskind Caroline verdrücken konnten. Der fliessende Übergang vom Essen zum Faulenzen, Kubb / Fussball / Pingpong spielen erfolgte individuell. Der freie Nachmittag wurde gut genutzt, um sich vom anstehenden Wettkampf abzulenken und um sich den einen oder anderen Sonnenbrand zu holen. Denn nach den regnerischen Tagen kannte die Sonne keine Gnade mit nicht eingecremten Personen.

Irgendwann mussten sich dann alle schleunigst parat machen um rechtzeitig bei unserem Lieblingswald, dem Seeholzwald, zu sein. Dort bestritten wir den Hondricher Abend OL in den vier verschiedenen Stärkeklassen einfach, mittel mittel, mittel schwer und schwer. Zu diesem Lauf gibt es viele verschiedene tolle und auch weniger tolle Geschichten. Um alle vorzuwarnen, hier kommen ein paar Schreckensgeschichten vom Lauf: Dr. A.P. hat sich zum ersten Posten mit einem Ast gemessen und musste gewaltig einstecken. Im Ziel ist der Fotograf vor Schreck fast zusammengebrochen, den Dr. A.P. hatte mehr Blut im Gesicht als es Posten im Wald hatte. Doch nach ein paar Pflastern war er wieder zusammen geflickt. Der Schmerz von Casinoleiterin C.M. wird wohl nicht so schnell vergehen, denn sie wollte von Posten 6 direkt zu Posten 9 und vergab so eine Topplazierung und wurde auch noch von ihrem Ältesten um einen Platz geschlagen. Eine gute Platzierung konnte der nicht grauhaarige Super-Wädli-Leiter S.R. einfahren, denn er gewann mit 2.5 min Vorsprung die schwierigste Bahn!
Dieser Sieg wurde zwar nicht direkt gefeiert, dafür gab es Spagetti Plausch zum Znacht und danach noch ein Casting für die Talentshow vom Donnerstags-Abend "Klein-gegen-Gross". Somit ging der "Steinhaufen-Tag" zu Ende und alle freuen sich, dass es am nächsten Tag eine halbe Stunde später Zmorga gibt.